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Marcel-Callo-Haus
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Kinder- und Jugendfreizeitstätte des "Trägerwerk der Georgspfadfinder e.V."

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Kinder- und Jugendfreizeitstätte des "Trägerwerk der Georgspfadfinder e.V."

Kulturrucksack

Kunst und Kultur!

Erleben, mitmachen und gestalten!

Ungefiltert, laut und verdammt klug: So klingt Castrops junge Generation

18. Juni 2026

Podcasting ist aus der Castrop-Rauxeler Jugendkultur nicht mehr wegzudenken. Unter dem bewährten Motto „Deine Stimme, dein Podcast, deine Bühne“ ist die zweite Staffel des beliebten Formats „Hör mal Kultur“ offiziell über die Bühne gegangen. Gefördert durch das Landesprogramm „Kulturrucksack NRW“ und beheimatet im Marcel-Callo-Haus (MCH), bot das Projekt Jugendlichen im Alter von 10 bis 14 Jahren eine ganz besondere Plattform! Ihre eigene!

Drei Tage, drei Kulissen: Castrop-Rauxel wird zum Open-Air-Studio

Das Besondere an dieser Staffel war nicht nur, worüber gesprochen wurde, sondern vor allem das Wie und Wo. An drei unterschiedlichen Drehtagen verwandelte das Produktionsteam markante Orte in Castrop-Rauxel in lebendige Talk-Kulissen. Statt in ein steriles Studio zu ziehen, ging es für die Jugendlichen raus ins echte Leben.

Schon die allererste Folge startete geschichtsträchtig unter freiem Himmel im weitläufigen Erinpark, in unmittelbarer Nähe des historischen Erinturms. Ob vor dieser industriekulturellen Kulisse, entspannt direkt am Wasser des idyllischen Stadtgartens oder in der gemütlichen Sitz-Lounge unter der Überdachung der Terrasse des „Marcel-Callo-Haus“. Die Schauplätze spiegelten genau das wider, was den Podcast ausmacht: absolute Spontanität, Dynamik und maximale Authentizität.

Von 100 Jahren Stadtgeschichte bis zur Zukunft mit KI

Inhaltlich lieferten die drei Folgen eine beeindruckende Bandbreite, die perfekt die Balance zwischen tiefgründigem Deep Talk und humorvoller Leichtigkeit traf.

Der Auftakt im Erinpark: Direkt am Erinturm startete die Staffel „Laut und bunter denn je“ mit einer erfrischenden Mischung aus jugendlichem Slang, amüsanten Anekdoten und ehrlichen Einblicken in die Lebensrealität der Kids.

Folge 2 („Früher vs. Heute“): Am Ufer des Stadtgartenteiches lieferte sich die Gruppe an einem sonnigen Tag eine heiße Debatte rund um das Thema „100 Jahre Castrop“, bei der intensiv reflektiert wurde, wie sich ihre Heimatstadt über die Generationen hinweg verändert hat.

Das große Staffelfinale („Mensch vs. Maschine“): In der einladenden Sitz-Lounge auf der überdachten MCH-Terrasse ging es im Finale ans Eingemachte. Das Thema „Künstliche Intelligenz“! Die Jugendlichen sprachen ungefiltert über ihre eigenen Erfahrungen, von kleinen Hilfestellungen bei den Hausaufgaben über die automatische Logo- und Grafik-Erstellung bis hin zur Frage, ob Maschinen irgendwann Menschen ersetzen können. Die einhellige, reife Antwort der Kids: Der Mensch bleibt unersetzbar!

Natürlich durfte auch der Humor nicht zu kurz kommen. Neben den großen Fragen der Zukunft sorgten klassische Alltags-Dilemmas wie „Lieber draußen einen Döner essen oder doch zu Hause bei Mama?“ für lautstarke Lacher und herrlich authentische Momente in der Gruppe.

Das Erfolgsgeheimnis: Ein echtes Projekt von Kids für Kids

Hinter den Kulissen sorgte das Castrop-Rauxeler Medien-Duo, bestehend aus dem Erlebnispädagogen und Videographen Mirza Ahmičić sowie der Kommunikationsdesignerin Lucienne Leimbach, für das entscheidende Fundament. Ihre Rolle war es, ein inspirierendes Setting und das passende technische Ambiente zu schaffen, in dem sich die Jugendlichen von Anfang an wohlfühlen konnten. Erst durch diesen professionell vorbereiteten Rahmen und die medienpädagogische Begleitung wurde der Raum geöffnet, damit die Ideen, die Spontanität und die Umsetzung der Kids überhaupt erst lebendig werden konnten. Am Mikrofon bestimmten die Jugendlichen dann die Dynamik selbst und zeigten vollen Mut zu klaren, ungefilterten Meinungen.

Das Ergebnis kann sich sehen und hören lassen

Eine rundum gelungene zweite Staffel, die zeigt, wie moderne Medienpädagogik und echte Jugendbeteiligung aussehen müssen.

Alle weiteren Bilder und den Link zur Playlist mit allen Folgen und Highlights gibt es hier auf der Webseite des „Kulturrucksack“.

Von der Idee zur eigenen Brand: Wie 10 Jugendliche zu Modedesignern wurden

19. April 2026

Am 15. April verwandelte sich das Marcel-Callo-Haus in Castrop-Rauxel für drei Stunden in ein Design-Studio. 10 Jugendliche zwischen 10 und 14 Jahren bewiesen beim Workshop „Deine persönliche Marke“, dass Mode weit mehr ist als nur Stoff: Es ist ein Statement!

Unter der Leitung von Erlebnispädagoge und Videograph Mirza Ahmičić sowie Mediengestalterin Lucienne Leimbach, einem eingespielten Dozenten-Duo für moderne Medien, tauchten die Teilnehmenden tief in die Welt der visuellen Kommunikation ein.

​Marken verstehen, Identität finden

Der Start war alles andere als trocken. In einem interaktiven Marken-Quiz lernten die Jugendlichen, warum wir Logos sofort wiedererkennen. Ob klassische Wortmarke, symbolhafte Bildmarke oder die Kombination aus beidem. Der Blick wurde geschärft für das, was ein Design wirklich „stark“ macht. Mit diesem Wissen im Gepäck ging es in die freie Gestaltung. Die Devise der Kursleitung: „Jede Idee im kreativen Prozess ist erst einmal krass!“. Ein Freifahrtschein für die eigene Fantasie, ganz ohne Leistungsdruck.
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Der Workflow: Handarbeit trifft High-Tech

Die Bandbreite der Entwürfe war beeindruckend: Von E-Gaming-Symbolen über künstlerische Tiermuster bis hin zu cleveren Wortspielen aus der aktuellen Jugendsprache. Der Fokus lag dabei klar auf der Eigenleistung!

​Die Basis: Alles begann mit dem Stift auf dem Papier. Die Werke wurden frei Hand gemalt, gezeichnet und getextet. Echte Unikate, die zu 100 Prozent aus der Feder der Jugendlichen stammten!

Die Digitalisierung: Am PC verwandelten die Teilnehmenden ihre analogen Skizzen mit Unterstützung der Experten in professionelle Grafiken.

Das Tool-Set: Die Adobe Creative Cloud diente als digitale Werkbank. Moderne Tools wie ChatGPT oder Gemini wurden lediglich punktuell zur Inspiration oder ergänzenden Visualisierung genutzt, um den eigenen, handgemachten Entwürfen den letzten technischen Feinschliff zu verleihen.

​Stolz zum Anziehen

Vom Bildschirm ging es direkt in die Produktion. Mit Plotterpapier, Drucker und Bügeleisen wurden die Designs auf T-Shirts übertragen. Das Ergebnis waren keine Massenprodukte, sondern echte Unikate mit „Brand-Charakter“. Dass dieses Angebot dank der Förderung durch den Kulturrucksack NRW kostenlos war, ermöglichte einen niederschwelligen Zugang zu professioneller Technik. 

Das Fazit einer Mutter brachte es auf den Punkt:

„Es braucht noch viel mehr solcher Workshops. Meine Kinder sind total begeistert.“

Am Ende verließen 10 frischgebackene Designer das Haus, mit ihrem ersten eigenen Marken-Shirt und einer ordentlichen Portion Selbstbewusstsein im Gepäck.

Weitere Bilder gibt es hier auf der Webseite des „Kulturrucksack“.

Kann KI wirklich alles!?: Wenn Castrop-Rauxels Jugend den Algorithmus zähmt

27. März 2026

Dieser spannenden Frage ging das bekannte Castrop-Rauxeler Medien-Duo am 10. Februar in der Kinder- und Jugendfreizeitstätte Marcel-Callo-Haus auf den Grund. Zwischen 16 und 19 Uhr verwandelte sich die Einrichtung in ein digitales Labor, in dem rund zehn begeisterte Kids die Grenzen zwischen Realität und künstlicher Intelligenz ausloteten.

Der Einstieg war direkt ein Realitätscheck! Mit einem interaktiven YouTube-Quiz testeten die Teilnehmenden ihren Blick für Details. Ist das Foto echt oder ein „Deepfake“? Spätestens beim Anblick des Papstes in stylischer Luxus-Daunenjacke wurde klar: KI ist längst in unserer visuellen Welt angekommen und man muss genau hinschauen, um nicht getäuscht zu werden.

Vom Konsumenten zum Creator: Der Döner als Muse

Nach der Theorie folgte die Praxis. Das Ziel des Workshops war es nicht nur über KI zu sprechen, sondern sie als Werkzeug für die eigene Kreativität zu nutzen. Als zentrales Testobjekt wählten die Jugendlichen, ganz zeitgemäß , den Döner. Mit Profi-Tools wie Gemini, ChatGPT und Adobe experimentierten sie an Texten und Designs.
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Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen

​„Döner-Power“: Ein kompletter Songtext inklusive professionellem Album-Cover im angesagten Anime-Style.

​KI-Selfies: Die Kinder erstellten kreative Porträts von sich selbst und lernten dabei, wie sie verschiedene KI-Stile gezielt steuern können.

E. Story: Ein besonderes Highlight war die interaktive Geschichte von Teilnehmerin E., die sie individuell auf ihrem Smartphone gestaltete. Ein exklusives digitales Unikat! Damit die kreativen Meisterwerke des Nachmittags auch zu Hause bewundert werden können, wurden die digitalen Ergebnisse den Eltern bereits gesammelt über einen Link zur Verfügung gestellt.
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​Hinter dem Workshop steckt das eingespielte Medien-Duo, bestehend aus dem Erlebnispädagogen und Videografen Mirza Ahmičić [M!R] sowie der Kommunikationsdesignerin Lucienne Leimbach. Die beiden blicken bereits auf ein erfolgreiches Jahr mit zahlreichen Kursen zurück, doch dieser Nachmittag im Marcel-Callo-Haus war auch für die Profis etwas Besonderes.

​„Wir waren dieses Mal besonders beeindruckt, wie viel Input und teilweise tiefes Fachwissen die Kids schon mitgebracht haben“, resümiert das Duo. „Es ist in der heutigen Zeit enorm wichtig, solche Themen anzubieten. Wir dürfen die Interessen der Jugend nicht aus den Augen verlieren. Wir wollen zeigen, dass es positive Alternativen zum rein passiven Social-Media-Konsum gibt: KI als kreativer Partner statt nur als Zeitvertreib.“

​Ein wichtiger Aspekt des Projekts: Der Workshop war für alle Teilnehmenden komplett kostenlos. Ermöglicht wurde dies durch die Förderung des Kulturrucksacks NRW, der es sich zum Ziel gesetzt hat, kulturelle und mediale Bildung für Kinder und Jugendliche zugänglich zu machen. Am Ende des Tages stand fest: KI kann vielleicht (noch) nicht alles, aber in den Händen von kreativen Jugendlichen aus Castrop-Rauxel wird sie zu einem mächtigen Werkzeug für die Zukunft.

Weitere Bilder gibt es hier auf der Webseite des „Kulturrucksack“.

Stimmen gegen das Schweigen: „Mädchen mit Meinung“ geht in die zweite Runde

27. März 2026

Ein Format etabliert sich: Pünktlich zu den „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ am 3. März setzte das Marcel-Callo-Haus erneut ein starkes Zeichen für Toleranz und Zusammenhalt. Nach dem erfolgreichen Start des Workshop-Formats im vergangenen Jahr, folgte nun der nächste Deep-Dive. In der zweiten Folge drehte sich alles um ein Thema, das oft im Verborgenen bleibt, aber viele junge Menschen betrifft: Erfahrungen mit Ausgrenzung. Das Ergebnis ist die neueste Ausgabe des Formats „Mädchen mit Meinung“, kurz #MMM Podcast.
 

​Ein Safe Space für echte Geschichten

Dieses Mal standen vier mutige Mädchen im Rampenlicht. In enger Abstimmung mit den Eltern wurde ein geschützter Raum geschaffen, in dem weit mehr passierte als nur eine technische Aufnahme. Bevor das „On Air“-Licht leuchtete, gab es einen intensiven Gedankenaustausch. Den Verantwortlichen war es wichtig, dass die Teilnehmerinnen selbst entscheiden: Was soll die Welt wissen? Wo liegen meine Grenzen?

Das Ergebnis ist ein Gespräch auf Augenhöhe! Respektvoll, spannend und von einer erfrischenden Ehrlichkeit geprägt, die man in der glatten Social-Media-Welt oft vermisst.

Obwohl es für alle vier Teilnehmerinnen die erste Erfahrung vor einem Podcast-Mikrofon war, lieferten sie ab wie Profis. Für den passenden Rahmen sorgte das eingespielte Team aus Erzieherin Lena Miklikowski (Host & Redaktion) Erlebnispädagoge und Videograph Mirza Ahmičić (Film & Redaktion) und Kommunikationsdesignerin Lucienne Leimbach (Artwork & Design).
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Das Resultat kann sich sehen lassen: Die Folge wurde in brillanter 4K-Qualität produziert und zeigt, dass Jugendthemen in Castrop-Rauxel eine hochwertige Bühne verdienen. Ein Projekt dieser Qualität braucht starke Partner. Dank der finanziellen Förderung durch den Kulturrucksack NRW konnte auch dieser Workshop für die Teilnehmenden komplett kostenlos angeboten werden.


​„Ein riesengroßes Dankeschön geht an die vier Mädchen, die diesen Podcast mit so viel Mut und Herzblut umgesetzt haben“, so das Medien-Duo. „Ihr Input war extrem wertvoll. Dass #MMM nun in die zweite Folge geht, zeigt, wie wichtig diese Plattform ist, um die Interessen der Jugend nicht nur zu sehen, sondern sie aktiv mitgestalten zu lassen.“

Jetzt reinhören und abtauchen!

Wer neugierig geworden ist, kann ab sofort in die Welt der vier Mädels eintauchen. Den ersten Vorgeschmack gibt es im Trailer, die volle Ladung Realness in der kompletten Folge auf YouTube.

Weitere Bilder und den Trailer zum Ansehen gibt es hier auf der Seite des „Kulturrucksack“.

Weitere „Kulturrucksack“-Berichte aus dem MCH gibt es hier.

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